Interim‑Analysen sind mächtig, aber nur mit vordefinierten Alpha‑Spending‑Funktionen, klaren Stoppregeln und sauberer Protokollierung. Planen Sie die maximale Dauer, Zwischenlooks und Minimaldauer. So gewinnen Sie Geschwindigkeit, ohne das Fehlerrisiko heimlich zu erhöhen. Trainieren Sie das Team auf Protokolltreue und automatisieren Sie Checks, damit spontane Dashboards nicht unabsichtlich die Spielregeln beugen.
Wenn die Zeit knapp ist, liefern posterior‑basierte Entscheidungen mit evidenzorientierten Stoppregeln oft intuitive Kommunikation. Doch auch hier braucht es Disziplin: plausible Priors, vorab definierte Erfolgs‑ und Futility‑Grenzen und Sensitivitätsanalysen. Kommunizieren Sie probabilistische Aussagen alltagstauglich, etwa als Chance auf Nutzen über Schwelle X. So verstehen Stakeholder schneller, warum ein früher Stopp gerechtfertigt ist.
Durch Blocken nach Wochentag, Kanal oder Gerät und die Nutzung prädiktiver Kovariaten aus der Pre‑Period sinkt die Residualvarianz deutlich. Das reduziert Stichprobengröße oder Laufzeit. Legen Sie Blockgrößen, Zuweisungsbalance und Ausnahmeregeln vorab fest. Prüfen Sie, ob die Adjustierung linear tragfähig ist oder robuste Modelle nötig sind. Gute Planung hier wirkt wie kostenlose zusätzliche Power, genau dann, wenn Zeit der knappe Faktor ist.
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